Autor: Frauke Komander (Seite 1 von 11)

Köln grüßt Jerusalem, Bethlehem, Jericho und Tel Aviv

Respekt für all diejenigen, die nicht aufgeben

„Laut freue ich mich über Gott……denn sie hat mir Kleider der Rettung angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet.“ So übersetzt die Bibel in gerechter Sprache Jesaja 61, 10. Das klingt verheißungsvoll und in weiter Ferne in Zeiten von Krieg und Ungerechtigkeit. Was wollte der Prophet Jesaja mit dem Bild des Mantels der Gerechtigkeit damals sagen und was könnte es heute bedeuten? Mit einer interreligiösen Erkundung und einem besonderen Abend am Tag der Menschenrechte laden wir sie ein Antworten zu suchen und sich mit Menschen, die sich für Gerechtigkeit, Frieden und Menschenrechte einsetzen, zu verbinden. Wie zB die „Rabbis for Human Rights“ und das christliche Zentrum „Sabeel“ aus Jerusalem, die in diesem Jahr das gemeinsame Projekt „faithful future“ ins Leben riefen, eine interreligiöse Allianz, die auf die prekäre Menschenrechtslage in der Region reagiert und Menschen aus Synagogen, Kirchen und Moscheen in der Schriftauslegung und im Handeln unterstützen will.

Eine weitere Initiative für Verständigung und Gerechtigkeit ist das „Parents Circle-Families Forum“ Israelis und PalästinenserInnen, die seit 1995 gemeinsam ihre Angehörigen betrauern, die durch den Konflikt ums Leben kamen. In diesem Jahr sind sie für den Friedensnobelpreis nominiert. Mit den Combatants for Peace laden sie jedes Jahr zur „Ceremony of grief“ zum gemeinsamen Trauern und Erinnern ein. Der diesjährigen Ceremony wollen wir nachspüren und ins Gespräch kommen.

Konkrete Beispiele von Initiativen, die im Gespräch bleiben und für Gerechtigkeit einstehen wollen, ermöglichen uns die Kunst des Nachfragens, des Verstehen Wollens in fehlerfreundlichen Räumen zu üben und die Bedeutung des „Mantels der Gerechtigkeit“ zu erkunden.


Veranstaltungshinweise

Mittwoch 30.09.2026, 19:00 Uhr im ZOOM

Alltag in Jerusalem
Eine liveschalte: evangelische Pfarrerinnen kommen zu Wort

Im Zoom | 1 Termin | 5,00 € | Nr. 1233S


19.11.2026, 19:00–21:00 Uhr

Parents Circle/ Combatants for Peace: Ceremony of Grief
Gemeinsame Trauer in Tel Aviv, Jericho und weltweit – ein Gespräch

Wir laden Sie ein, angesichts dieser Zeremonie über gemeinsames Trauern, das Menschsein und die aktuelle Situation von Israelis und PalästinenserInnen ins Gespräch zu kommen.

Haus der Kirche Kartäusergasse | 1 Termin | 5,00 € | Nr. 1229S


Do., 26.11.2026, 18:00–21:30 Uhr

Katastrophe oder Hoffnung aus Jerusalem in diesen Zeiten?

Jerusalem – seit eh und je ein Ort der Sehnsucht und der Projektion: Biblischerseits wird Heil und Heilung von dort verheißen. In unseren Zeiten sehen wir andere Bilder und Informationen. Wir setzen uns mit Katastrophen und Hoffnungen aus Jerusalem in Thora, Bibel und Koran und mit dem heutigen Ost- und Westjerusalem auseinander. Dabei werden u.a. zivile Initiativen wie „Ir Amin“, „Standing together“, „Rabbis for Human rights“, „Tag Meir“, „Sabeel“ vorgestellt.

Haus der Kirche Kartäusergasse | Anmeldung erforderlich | 10,00 € | Nr. 1230S

 

Schalom und Widerstand

Katrin Göring-Eckardt zu Gast im Kölner Dom und in der Melanchthon-Akademie

Wir freuen uns sehr, dass MdB Katrin Göring-Eckardt, Partei Bündnis 90/Die Grünen, langjähriges Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland im September 2026 unser Gast in verschiedenen Kontexten der Kölner Stadtgesellschaft sein wird:

„Zum Frieden verpflichtet. Köln, lass uns reden …“ – Am Freitag, 25.9., 16.30h wird sie im Ökumenischen Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln eine Dialogpredigt gemeinsam mit einem prominenten Kölner Bürger:in halten. Unter der Überschrift „Köln, lass uns reden“ werden sie im Kontext des Jubiläums der Kölner Friedensverpflichtung zu  der Frage ‚Wie trägt politische Verantwortung, das Aushalten von Meinungsverschiedenheiten, das Sich-Verstehen-Wollen, zu „Schalom“ und „Salam“, also gelingender und gerechter Gemeinschaft innerhalb der Stadtgesellschaft bei?

Im Anschluss an den Gottesdienst am 25.9. um 18 Uhr wird Katrin Göring-Eckardt im Domforum mit weiteren Gästen aus dem interreligiösen Spektrum der Stadt ins Gespräch kommen.

„Widerstand und demokratische Kultur“ – Am Montag, 28.9. um 19 Uhr im Haus der Kirche spricht Katrin Göring-Eckardt unmittelbar nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern über den Einfluss des Rechtsextremismus, über Widerstand und demokratische Kultur und ihr aktuelles Buch „Deutschland, lass uns reden. Eine Reise durch die Seele der Republik“ sprechen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und der Evangelischen Studierendengemeinde Köln. Mo, 28.9., 19 Uhr | Eintritt frei | Haus der Kirche, Kartäusergasse 9-11

 

Aktuelles rund um die Kölner Friedensverpflichtung 2006-2026:

Di., 22.9. 18h  20 Jahre Kölner Friedensverpflichtung –  im Kölner Rathaus

Di., 15.9. 19h Kick Off Abend zum Projekt ‚Kölner Friedensverpflichtung To Go‘

2.9. /21.9. /6.12. Multireligiöser Mitsingworkshop

Do, 5.11. 19h Kölner Friedensverpflichtung To Go:   Aktuelle Kommentare und Resonanzen aus der Kölner Stadtgesellschaft und ihren Religionsgemeinschaften

‚Du gürtest mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit‘

Fr., 2.10. 17h Kick off für ein multireligiöses und interaktives Kunstprojekt zum Tag der Menschenrechte

Do., 10.12. 19h Tag der Menschenrechte – Kunst, Musik und Worte zum Menschenrecht

 

Foto: Dorothee Schaper

Nachhaltigkeits-Bildung bei Gegenwind

In den letzten Jahren ist rund um Nachhaltigkeit und Klimaschutz viel in Bewegung gekommen – doch mittlerweile hat der Wille zu einem ernsthaften ökologischen Wandel wieder rapide abgenommen. Gesellschaftlich und politisch driftet dieses Thema ins Abseits.

Das betrifft natürlich auch die Nachhaltigkeits-Bildung: Was machen wir denn eigentlich, wenn es politischer Wille ist, weiterhin auf fossile Energien zu setzen und gemachte Fortschritte sogar wieder zurückzudrehen? Was heißt das für unser Engagement rund um Schöpfungsbewahrung?

Grundsätzlich: Mit dem weitermachen, was gut läuft. Und das ist der gemeinschaftliche Austausch, das Vernetzen und Zusammenbringen, das von- und miteinander Lernen. An unserer Akademie haben sich zwei Formate etabliert, die genau das bieten: Der „Digitale Öko-Stammtisch“ für Engagierte in den Kirchengemeinden und die „Klimapolitischen Erkundungen“ der Grannies for Future in Köln. Beides erfreut sich großer Beliebtheit.

Zusätzlich: Innehalten und schauen, was jetzt strategisch wirklich sinnvoll ist. Genau das haben wir im Kontext des kirchlichen Nachhaltigkeits-Engagements vor: Im November lädt die Melanchthon-Akademie zusammen mit Kooperationspartnern zu einem Strategietag ein: Was wollen wir eigentlich machen, wenn es gesellschaftlich massiven Gegenwind gibt? Der Nachhaltigkeitsforscher Niko Paech ist an dem Tag mit dabei, eine spannende Keynote ist also garantiert.

Neue Schneisen schlagen: Nachhaltigkeit mit der Debatte um Krisenresilienz verknüpfen. Denn konkrete Ideen für gesellschaftliche Krisenresilienz nutzen (fast) immer nachhaltige Methoden und Technologien. Nach dem Fachtag „Über Leben in Kollapsen“ im Februar in Köln folgt nun im November ein Barcamp in Berlin: „Zwischen Klimaanpassung und Klimakollaps. Christliche Beiträge zu kollektiver Krisenresilienz“. Und im Herbst startet noch ein neues, ambitioniertes Vorhaben: Kirchengemeinden befähigen, zu einem „Anker für solidarische Krisenresilienz“ zu werden.

Auf eine wichtige Grundkompetenz setzen: Selbstermächtigung. Haben Sie schon mal von „low tech“ gehört? „Low tech“ bedeutet, auf einfache Lösungen zu setzen, die man selbst reparieren, manchmal sogar selbst bauen kann. Denn wir brauchen nicht überall „high tech“ und manchmal ist weniger Technik die bessere Technologie. Nachhaltigkeitslernen ganz altbacken, im positiven Sinne.

Last but not least: Auch die Voraussetzungen für (Öko-)Engagement im Blick behalten. Ein Thema liegt mir dabei besonders am Herzen: Dass wir in Sachen Digitalität unabhängiger werden von amerikanischen Unternehmen. Das ist jetzt nicht direkt ein Nachhaltigkeitsthema – oder vielleicht gerade doch. Denn wir sind in all unserer (digitalen) Kommunikation völlig abhängig von US-Tech-Firmen. Gesund ist das nicht. Dabei gibt es europäische Alternativen.

Text: Dr. Martin Horstmann

Sich auf den eigenen Weg machen: Die Kunst der Lebenspfadfinderei. Interview mit Christina Münk

Weshalb ist die philosophische Reflexion so spannend für die Persönlichkeitsentwicklung?

Sokrates soll gesagt haben: „Nur ein geprüftes Leben ist es wert, gelebt zu werden“. Mir gefällt diese ziemlich radikale Aussage. Ich würde sagen, dass Selbstreflexion und das Prüfen von Meinungen, Gewohnheiten und Üblichkeiten die Basis für eine selbstbestimmte Lebensgestaltung sind. Insofern ist die philosophische Reflexion für mich nicht nur eine Denkmethode, sondern eine grundlegende Haltung – eine Art, in der Welt zu sein, die ich auch in meinen Veranstaltungen vermitteln möchte.

Dr. Christina Münk ist Philosophin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Seit 15 Jahren leitet sie Veranstaltungen zur persönlichen Entwicklung und bewussten Lebensführung.

Dr. Christina Münk ist Philosophin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Seit 15 Jahren leitet sie Veranstaltungen zur persönlichen Entwicklung und bewussten Lebensführung.

Welcher Wunsch steht hinter dieser Haltung? Geht es darum „bei sich selbst anzukommen“ – ist das überhaupt ein erreichbarer Zustand?

Christina Münk: In der Existenzphilosophie, die mich sehr geprägt hat, wird die Vorstellung, man könnte bei sich selbst ankommen und wäre dann sozusagen fertig, als Illusion kritisiert. Das sehe ich auch so: Wir sind als Menschen niemals fertig. Solange wir leben, sind wir nie vollständig angekommen – und dieser Gedanke ist zugleich beunruhigend und befreiend!

Denn das bedeutet einerseits, dass wir uns von der Vorstellung verabschieden müssen, ein glückliches Leben bestehe darin, in totaler Selbstzufriedenheit, ohne Zweifel und innere Konflikte einfach „man selbst“ zu sein. Dafür sind wir als Wesen mit Bewusstsein einfach nicht gemacht. Andererseits heißt das aber: Es ist nie zu spät, sich zu verändern und dem eigenen Weg eine neue Richtung zu geben.

… und wie kann das gelingen?

Christina Münk: Am Anfang stehen Selbstreflexion und Selbsterkenntnis. Und zur Frage nach dem Ziel fällt mir die Formulierung ein „mit sich selbst einverstanden sein“. So hat der Philosoph Peter Bieri die Voraussetzung für ein gutes Leben beschrieben. Gemeint hat er damit, dass wir in unserem Denken, Fühlen, Wollen und Handeln immer mehr zu der Person werden können, die wir sein möchten. Das bedeutet: Durch Reflexion und innere Arbeit können wir unser Leben immer mehr in Einklang mit unseren eigenen Werten bringen. Dieses Einverstanden-Sein mit sich ist kein statischer Idealzustand, sondern ein dynamischer, unperfekter Prozess – eine lebenslange Aufgabe, aber eine sehr lohnende.

Sie betonen hierfür die Relevanz von Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung und innerer Arbeit – sehen Sie darin auch eine Antwort auf gesellschaftliche Krisen?

Christina Münk: Ich bin überzeugt, dass die Arbeit an sich selbst und die persönliche Entwicklung immer auch eine politische Dimension haben. Wir werden von den gesellschaftlichen Strukturen geprägt, in denen wir leben. Sich persönlich weiterzuentwickeln heißt daher auch, diese Strukturen zu prüfen und kritisch zu hinterfragen – und genau das ist eine Voraussetzung für gesellschaftlichen Wandel.

Aktuell fällt es in diesen unsicheren Zeiten manchmal schwer den Mut zu bewahren. Wie bleiben wir verbunden und können an einer besseren Zukunft mitwirken?

Christina Münk: Erich Fromm schrieb 1976: „Das physische Überleben der Menschheit hängt heute von einer radikalen Veränderung des Herzens ab“. Dieser Gedanke ist jetzt, 50 Jahre später, aktueller denn je. Wir leben in extrem herausfordernden Zeiten und viele spüren: So kann es nicht weitergehen. Gerade deshalb ist es wichtig, sich bei der inneren Arbeit auch mit Gleichgesinnten auszutauschen. Das hilft zu erkennen, dass man mit dem Wunsch, persönlich und gesellschaftlich etwas zum Besseren zu verändern, nicht allein ist.

In meinen Workshops schaffe ich bewusst Raum für diesen Austausch – und die Teilnehmenden nutzen das sehr gerne. Denn wir alle wünschen uns, unseren eigenen Weg zu gehen und gleichzeitig Teil einer Gemeinschaft zu sein, in der wir gesehen, respektiert und wertgeschätzt werden.

Sie heben hervor, dass Entscheidungen oft „nur einen Gedanken entfernt“ sind – wie passt das zu der oft langen und schwierigen inneren Veränderung?

Christina Münk: Persönliche Entwicklung ist meiner Erfahrung nach beides: ein langfristiger, oft auch langwieriger Prozess und immer wieder auch ein spontanes Ereignis, das zu einer neuen Entscheidung führt. Ich habe oft erlebt – bei mir selbst und bei anderen –, dass ein Impuls, ein Gedanke oder ein einzelner Satz plötzlich etwas in Bewegung bringen kann.

In Beratung, Therapie oder in Workshops sind das tolle Momente: wenn ein Satz plötzlich auf eine ganz besondere Weise wirkt und nicht nur die Gedanken verändert, sondern einen Raum im Inneren öffnet, der sogar körperlich spürbar wird.

Mein Wunsch ist es, dass Menschen aus meinen Veranstaltungen mit einem neuen Gedanken herausgehen, der in ihnen weiterarbeiten und ihre nächste Entscheidung bereichern darf.

 

Veranstaltungstipps:

Wie will ich leben?

Den inneren Kompass ausrichten

Sa, 19.09.  I 10-14 Uhr I 35 € I Nr. 3232BR

 

Den Menschen feind?

Wie eine hoffnungsvolle Misanthropie uns jetzt helfen kann. Vortrag mit Austausch

Fr, 06.11. I 18-19.30 Uhr I 10€ I Nr. 6244F

 

Mit mir auf meiner Seite

Die Kraft der Selbstfreundschaft entdecken

Sa., 28.11. I 10-14 Uhr I 35 € | Nr. 3230BR

 

Fotos: Christina Münk/Agung Pandit Wiguna

„Brot und Buch“ lädt am 7. September auf das Kartäusergelände

Neulich in der „Theologischen Akademie am Vormittag“:

15 Menschen haben Prosa, Gedichte, Texte, Musik mitgebracht, die sie mit dem Thema „Widerstand“ verbinden. „Die Romantherapie“ heißt die Methode, mit der wir die Kraft geschriebener und gelesener Worte in eine gemeinsame Mitte sprechen. Für einen Moment empfinden alle stark mit, welcher Impuls von Literatur und Kunst ausgeht, die aus dem individuellen Genuss zu einem Kollektivum wird! Ich liebe in der Erwachsenenbildung diesen Augenblick, in dem Dozierende von ihrem vorgetragenen „Wissen“ zurücktreten und sich das Erfahrungs- und Lebenswissen einer Lerngruppe entfalten kann.

Auf dem Titelbild des Programm sehen Sie eine Lerngruppe der EFI-Community „Erfahrungswissen für Initiativen“, die sich in der Melanchthon-Akademie trifft, um sich gegenseitig zu inspirieren, bereits vorhandene Ideen weiterzuentwickeln oder in Projekte einfließen zu lassen. Persönlichkeitsentwicklung, Engagement für eine demokratiefähige Gesellschaft und Anstöße zur Organisationsentwicklung kommen im EFI-Projekt zusammen – einem Angebot für Menschen im nachberuflichen Leben, die ihre Talente und Erfahrungen sinnvoll einbringen wollen. Wir sind sehr dankbar für dieses, auch von der Stadt Köln mitgeförderte Programm und die Kraft, die es – sichtbar! – entfaltet. Herzlichen Dank an alle, die es mittragen und an unsere Dozentinnen Eva-Maria Antz, Lisa Frohn und Karin Nell! Wenn Sie sich dafür interessieren und mehr wissen möchten, lesen Sie auf Ss. 8 ff.

Unser Programm nimmt Sie auch mit in eine andere Community der Akademie: die Schreibwerkstatt unserer Dozentin Claudia Satory. Kurze Augenblicks-Gedichte aus ihrem Kurs, HAIKUS, durchziehen deshalb die Seiten unseres Magazins.

Dieses Halbjahr wird das letzte sein, das sich zwischen Sachsenring und dem Haus der Kirche abspielt. Im Februar 2027 ist der Umzug der Melanchthon-Akademie in das neue „Haus der Bildung“ am Kartäuserwall 24b geplant, in das wir zusammen mit den anderen evangelischen Bildungseinrichtungen einziehen. Helle, große, einladende und kommunikative Räume erwarten uns, ein Miteinander des Lernens und Lebens mit Menschen verschiedener Generationen auf dem CampusKartause (www.campuskartause.de). Wir halten Sie über unsere Webseite und bei jeder Anmeldung über die Veränderungen auf dem Laufenden.

Seit Anfang Mai ist unsere Kollegin Dorothee Schaper aus ihrem Kontaktstudium des Ökumenischen Rates der Kirchen in Palästina wieder in der Akademie. Herzlich willkommen zurück! Ihre Erfahrungen fließen auch in die Gestaltung des Fachbereichs „Theologie treiben“ ein. Wir sind auf den Austausch mit Ihnen gespannt.

Martin Bock

Martin Bock

Bleibt, Sie herzlich zu unserer Semestereröffnung „Buch und Brot“ am Montag, 7. September, ab 18 Uhr in das Haus der Kirche einzuladen. Das Thema „Reparierbar?!“ nehmen wir als roten Faden unserer Buch- und Themenvorschau mit in diesen Abend.

Für das Team der Akademie

Martin Bock

 

Herzliche Einladung zur Programmeröffnung am 7. September mit dem bewährten

BROT UND BUCH

Foto: Lea Braun

Das gesamte Team der Melanchthon Akademie lädt Sie wieder herzlich ein

mit uns das kommende Halbjahr zu eröffnen:

Mit Brot und Buch ziehen wir durch das Kartäusergelände

und stellen ihnen in Ecken und Innenhöfen

unsere Lieblingsbücher

zum Stichwort

Un-reparierbar?

vor:

Unsere Welt, unser Kontinent, unsere Stadt, unsere Seelen und Herzen brauchen Reparatur in diesen Zeiten. Was ist reparierbar und was nicht?

Und wie gehen wir mit dem, was unreparierbar ist um? Dem wollen wir aus den verschiedenen Perspektiven unseres Programmes mit unseren Buchvorstellungen auf den Grund gehen und bei Brot und Getränk im schönen Kartäusergelände mit ihnen ins Gespräch kommen.

Herzlich Willkommen!

Montag, 7.9., 18 Uhr

Treffpunkt: Im Hof vor der Kartäuserkirche

Bis zu 5 Tage bezahlt lernen und neue Perspektiven entdecken: Bildungsurlaube an der Melanchthon-Akademie

Wussten Sie schon?

Bis zu 5 Tage können Arbeitnehmer:innen zur persönlichen Fort- und Weiterbildung freigestellt werden. Das nordrhein-westfälische „Bildungsurlaubsgesetz“ (AWbG) macht dies möglich. Ideal für alle, die sich persönlich und beruflich weiterentwickeln möchten.

Ihr Weg zum Bildungsurlaub

Suchen Sie sich Ihren Bildungsurlaub aus und kontaktieren Sie uns. Wir reservieren Ihnen einen Platz und Sie erhalten die Antragsformulare für Ihren Arbeitgeber. Nach dessen Zustimmung ist Ihr Bildungsurlaub gebucht und die Vorfreude kann beginnen.

Breites Themenspektrum

Wir bieten ein breites Spektrum an Bildungsurlauben zur beruflichen und politischen Bildung. Das gesamte Angebot finden Sie unter „Bildungsurlaub & Studienreisen“ auf unserer Website: www.melanchthon-akademie.de

 

Mindful Parenting

Achtsamkeit und Selbstfürsorge für Eltern

„Mindful Parenting“ ist kein weiterer Elternratgeber, „Mindful Parenting“ ist die Einladung, die eigenen Grenzen besser wahrzunehmen und für sich zu sorgen: eine wesentliche Grundlage um den Balanceakt zwischen Familie und Beruf zu meistern und bewusst zu gestalten.

Mit Sonja Boxberger

12.10.-16.10.2026

300,00€ | Nr. U385BR

 

English spoken Introduction to “Non-violent Communication” (NVC)  

Improving your english while building connections and resolving conflicts

Sie möchten eine Einführung in das Konzept der „Gewaltfreien Kommunikation“ bekommen und gleichzeitig Ihr Englisch verbessern? Dann schlagen Sie in diesem Bildungsurlaub zwei Fliegen mit einer Klappe! Voraussetzung: Sie beherrschen Englisch auf dem Sprachniveau B1.

Mit Yan-Christoph Pelz

08.-12.03.2027

330,00€

 

Nachhaltigkeit durch Handarbeit

Nähtechniken lernen und Kleidungs-Produktion reflektieren

In diesem Bildungsurlaub erhalten Sie eine fundierte Einführung ins Nähen, um Kleidung reparieren und sogar selbst herstellen zu können. Ebenso wird Hintergrundwissen über die Textilbranche vermittelt und unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten reflektiert. Der Bildungsurlaub findet in einer professionellen Werkstatt statt, eine eigene Nähmaschine ist nicht erforderlich.

Mit Stefanie Walter

18.-22.01.2027

330,00€

Die EFI-Community … so viel mehr als ein bloßes Bildungsangebot im Akademie-Programm!

Das Titelbild dieses Programms entstand bei einem Treffen der EFI-Community. Was hat es damit auf sich?

Seit über zehn Jahren werden in der Melanchthon-Akademie mit der EFI-Bildungswerkstatt jährlich Seminare zur Stärkung des zivilgesellschaftlichen, ehrenamtlichen Engagements angeboten. Die Bezeichnung EFI ist einem Bundesprogramm entlehnt und steht als Abkürzung für „Erfahrungswissen für Initiativen“.

Im Mittelpunkt der Bildungswerkstatt steht die Verbindung von Persönlichkeitsentwicklung mit Projekt- und Organisationsentwicklung – und dies immer im Zusammenhang mit der Frage, wie Demokratie, wie ein demokratisches Miteinander in der pluralen Gesellschaft gefördert werden kann. Teilnehmende erhalten und geben sich gegenseitig Impulse und Ideen, die sie dabei unterstützen, ihren eigenen, ganz persönlichen Weg ins gesellschaftliche Engagement zu finden.

Über die Bildungswerkstätten hat sich seit 2019 eine EFI-Community mit zwei Gruppen und insgesamt 26 Aktiven etabliert, die sich in regelmäßigen Abständen treffen.

Was bedeutet den Referentinnen der Bildungswerkstatt EFI?

Karin Nell, seit Beginn des bundesweiten Projekts „Erfahrungswissen für Initiativen“ 2005 mit „im EFI-Boot“ und seit 2010 für das EFI-Programm an der Melanchthon-Akademie tätig: „EFI ist für mich ein think tank, ein wertvolles Entwicklungs-Netzwerk von und für Menschen im nachberuflichen Leben. Es ist am Rand der klassischen Erwachsenenbildungsarbeit und Freiwilligenarbeit entstanden. Es ist alltagstauglich. Und es hat Tiefgang.

Im EFI-Programm geht es nicht darum, schlaue Teilnehmer:innen noch schlauer zu machen und „helfende Hände” für gesellschaftliche Aufgaben zu gewinnen. Es geht vielmehr darum, zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen zu erkennen, das in den Gruppen vorhandene (Erfahrungs-)Wissen zu ermitteln und zu bündeln, Kompetenzen und Begabungen kreativ zusammenzuführen und alte und neue Ideen klug zu vernetzen. Wichtig ist es, ins Handeln zu kommen und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Über das EFI-Programm hat sich eine Szene gebildet, die neue Konzepte und neue Formate des freiwilligen nachberuflichen Engagements prägt.“

Eva-Maria Antz, seit 2024 im EFI-Referentinnen-Team: „Das Interessante für mich ist, dass wir kein enges Curriculum haben. Wir können Impulse setzen, Orientierung anbieten – und die Teilnehmenden dann in ihrer Suche und in ihren Aufbrüchen unterstützend begleiten. Hervorheben möchte ich aber auch die Teilnehmenden: das ist immer eine spannende Zusammensetzung von Menschen mit vielen unterschiedlichen Erfahrungen, die sich in dieser Lebensphase und mit den Impulsen aus der Bildungswerkstatt auf einen neuen Weg machen – oft auch mit Neugierde, Lust und Freude. Das sind genau die richtigen Voraussetzungen für selbstbestimmtes Lernen, für eine gegenseitige Stärkung und für Selbstermächtigung.“

Lisa Frohn: „Für mich ist EFI seit 2013 ein Teil meines Lebens. Erst als Teilnehmerin der Seminare, damals mit Karin Nell als Referentin, später dann, ab 2017, als Teil des Referentinnen-Teams. Bei EFI nutzen wir die Freiheit der nachberuflichen Lebensphase als Möglichkeit, „einfach immer weiter zu lernen“, und das nicht nur in den EFI-Seminaren, sondern auch anschließend in den monatlichen Community-Treffen, wo wir unsere Themen selbst wählen, die Methoden, die in der Bildungswerkstatt erlernt wurden, nutzen und jedes Mal neu ausmachen, wer welche Rolle für die jeweils anstehenden Aufgaben übernimmt. EFI ist für mich gemeinsames selbstbestimmtes Lernen im Alter, das in einem Raum zwischen institutionell organisiertem und selbstorganisiertem Lernen stattfindet. Die Melanchthon-Akademie unterstützt diese freie Form des miteinander Lernens, indem sie Räume und Infrastruktur zur Verfügung stellt. Für das Vertrauen, und auch für den Kaffee, den Tee und die Kekse, sind alle EFIs der Akademie sehr dankbar.“

Die nächste EFI-Bildungswerkstatt findet an drei Doppelterminen statt:  am 6. & 7. Oktober, am 13. & 14. Oktober und am 3. & 4. November 2026. Wer nach der Teilnahme an der Bildungswerkstatt „einfach weiter voneinander und miteinander lernen“ möchte, hat die Möglichkeit, Teil der EFI-Community zu werden.

Stimmen aus der EFI-Community, die Lisa Frohn „eingefangen“ hat:

Auguste: „Ich bin seit 2019 Teil der EFI-Community – für mich ein Ort, an dem ich wachsen, Impulse mitnehmen und mich aktiv einbringen kann.“

Eleonore: „Direkt nachdem ich in Rente gegangen bin, habe ich an der Bildungswerkstatt teilgenommen. Ich finde es toll, mich in regelmäßigen Abständen mit dieser Gruppe zu treffen und da auch immer wieder auf bekannte Gesichter zu stoßen. Der Austausch ist mir wichtig, das Miteinandersprechen, neue Eindrücke zu bekommen von dem, was die anderen machen. Ich lerne immer etwas, manchmal sehr überraschende Dinge, alltägliche Dinge oder überhaupt lerne ich neue Themen kennen, neue Arten und Weisen, wie man mit Dingen umgeht, mit Themen umgeht.“

Gisela: „EFI ist für mich eine wichtige Gruppe geworden in der ich in einem geschützten Raum, Methoden aus den Bereichen Theater und Supervision, die ich in  Aus- und Weiterbildungen erlernt habe, anwenden kann. Aber genauso lerne ich von den anderen, wir bereichern und inspirieren uns gegenseitig.“

Claudia L.: „EFI bedeutet für mich, qualitativ sehr hoher Austausch mit Gleichgesinnten zu gesellschaftsrelevanten gesellschaftspolitischen Themen, und darüber hinaus auch manchmal Austausch etwas mehr im privateren Bereich. Ich freue mich jedes Mal auf diese Runden, weil sie mir sehr viel geben.“

Gülsen: „Mich interessieren die unterschiedlichen Personen, deren Gedanken, deren Lebensweisen, das inspiriert mich und hilft mir auch, mir selber bewusst zu werden, was ich will, was ich kann. Und ja, es ist eine ganz tolle Gruppe. Und ich freue mich immer wieder, einmal im Monat dabei zu sein.“

Ulrich: „EFI ist für mich ein Erfahrungsraum, in dem ich mich inspiriert fühle durch das Netzwerk, durch die Äußerungen und durch die Ideen der anderen. Und es ist auch eine kleine Denkfabrik, wo sich einfach neue Aspekte für mich eröffnen und ich neue Ideen habe, was noch alles in meinem Leben geschehen könnte.“

Doro: „Ich definiere die Gruppe für mich als Möglichkeit eines Denkraumes. Und ich merke, dass sich unsere Zusammentreffen sehr auf meine Persönlichkeitsentwicklung auswirken. Darüber hinaus geht es aber auch in andere private Kontexte, und es entstehen spannende Unterhaltungen.“

Harald: „Für mich ist die EFI-Gruppe so ein über den Tellerrand schauen. Es sind manchmal Themen, die auf den ersten Blick völlig allgemein klingen, die dann aber durch die Methode, wie mit Sprechen & Zuhören den Raum schaffen, dass jeder seinen Teil einbringt, ohne dass das direkt kommentiert wird. Dabei kommen dann Aspekte raus, die ich oft überhaupt nicht erwartet habe. Und es ist gleichzeitig so eine Runde von Gleichaltrigen. Also ich bin in verschiedenen Initiativen beteiligt. Aber das ist anders, wenn man so mit einer Gruppe von Gleichaltrigen auch Themen bespricht, die halt mit Ende 60 und über 70 Thema sind. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Klaus: „Für mich ist EFI einfach eine Auszeit und ein Ankommen, jedes Mal mit anderen Konstellationen, aber mit einem sehr starken und sehr großen Tiefgang. Diese Gruppe ist für mich sehr belebend und hat vor allen Dingen auch eine vollkommen andere Qualität als im normalen Umgang, den ich sonst pflege. Aus diesem Grunde ist mir EFI wirklich ans Herz gewachsen und trotz des Abstandes von einem Monat ist es jedes Mal wieder ein neues Ankommen.“

Claudia P.: „EFI war anfangs so eine Art Startrampe in eine neue Lebensphase nach dem Beruf, wo ich mich neu verorten konnte. Ich will nicht sagen, dass ich schon abgehoben habe, aber ich nehme diese Treffen als so eine Art Tankstelle wahr, wo ich Impulse kriege von anderen, wo ich mich reflektiere und auch mich überprüfen kann Und das nicht nur, um mein persönliches Wohlbefinden, meine Weiterentwicklung im Blick zu haben, sondern auch zu gucken, wo stehe ich als Einzelne zu anderen in der Nachbarschaft, im Freundeskreis. Vielleicht auch gesellschaftlich, weil die Zeiten sind ja so, wo viele über Vereinzelung und Isolierung sprechen, dass so ein Zusammenhalt wichtig ist.“

Bärbel: „Bei EFI sind viele Menschen in der gleichen Lebensphase wie ich; Menschen, die Lust haben, sich mit sich selbst und mit gesellschaftlichen Themen zu beschäftigen und durch das Besondere des intensiven Seminars am Beginn, haben wir uns sehr genau kennen gelernt und das macht es auch leichter, sich zu öffnen.“

Andrea: „Ich war immer schon neugierig auf Menschen und hab bei den EFIs viele andere neugierige, kluge Menschen, meist Frauen, gefunden, die mit mir seitdem auf dem Weg sind. Und ich habe auch viel entwickelt, wie zum Beispiel mir mehr zuzutrauen, auch methodisch für andere Gruppen mal eine Moderation zu machen oder irgendeine Methode einzuführen, das hab ich bei EFI gelernt.“

Annette: „Ich finde bei EFI den Austausch mit Menschen, mit Frauen hauptsächlich, mit denen ich sonst nicht zusammengekommen wäre.“

Eva: „Ich bin seit 2017 bei EFI, und der Austausch unter ähnlich alten Frauen ist für mich so eine Bereicherung. Ich erfahre hier auch Ermutigung für Veränderungen bzw. ich weiß, dass ich Veränderungen gestalten möchte und bekomme hier ganz wichtige Impulse. EFI ist für mich Kommunikation in ganz verschiedenen Formen und eine ganz wunderbare Erfahrung.“

Marlene: „EFI ist für mich eine Gruppe von Menschen mit denen ich gerne zusammen bin. Aus unterschiedlichen Richtungen haben wir uns in der Gruppe zusammengefunden. Wir wagen Neues, finden Vertrauen, lachen und weinen und denken und begleiten uns auf schwierigen Wegstrecken. EFI ist für mich ein Anker im Strudel des Alltags. Hier darf ich sein und werde nicht übervorteilt, verurteilt und ausgegrenzt. Ich liebe die Treffen und trage gerne meinen Teil bei.“

„Glauben & Denken“ – Antje Rinecker im Interview mit Pfarrer Tim Lahr

Tim Lahr

Tim Lahr

Die Melanchthon-Akademie ist eine Einrichtung des Kirchenverbandes Köln und Region. Das ist etwas Besonderes, denn die Gemeinden haben damit eine Bildungseinrichtung, die die gemeindlichen Bezüge Glaube, Verkündigung, Gemeinschaft, Engagement mit Bildungsformaten in unterschiedlichster Form unterstützt und begleitet; die qualifiziert, Räume für Begegnung öffnet, Bildungsakzente in der Kölner Stadtgesellschaft setzt. In unserer modernen Welt gehören Glauben und Denken selbstverständlich zusammen. Oder nicht?

Die ev. Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll hat ein neues Gottesdienstformat aufgelegt: „Glauben & Denken“.

Warum habt ihr mit „Glauben & Denken“ begonnen?

Tim Lahr: Weil ich gemerkt habe: Die großen Fragen unserer Zeit finden fast nur noch im Internet statt – und dort eskalieren sie oft schneller, als dass sie verstanden werden. Alle haben eine Meinung, aber kaum noch Räume, in denen man sich wirklich begegnet. „Glauben & Denken“ ist unser Versuch, genau so einen Raum zu schaffen: offline, echt, mit Menschen, die sich ansehen, widersprechen und zuhören. Und gleichzeitig orientieren wir uns bewusst am Dreischritt von Dorothee Sölle: Information, Kontemplation, Aktion. Also nicht nur reden – sondern verstehen, reflektieren und daraus etwas machen.

Glauben & Denken gehören doch eigentlich zusammen – warum muss man das extra betonen?

Tim Lahr:  Weil sie im Alltag oft auseinandergerissen sind. Im Netz wird extrem viel gedacht – schnell, zugespitzt, oft aggressiv. In der Kirche wird oft geglaubt –  manchmal zu wenig hinterfragt. Wir versuchen, beides wieder zusammenzubringen. Nicht abstrakt, sondern konkret im Raum. Dass Menschen, die sich sonst vielleicht nur in Kommentarspalten begegnen würden, plötzlich nebeneinandersitzen und merken: Da ist ein Mensch, nicht nur eine Meinung. Auch hier hilft uns dieser Dreischritt: Erst Information – also wirklich verstehen, worum es geht. Dann Kontemplation – aushalten, was das mit mir macht. Und erst dann Aktion – also Position beziehen. Das verändert die Qualität von Gesprächen komplett.

Ihr legt biblische Texte und gesellschaftliche Fragen bewusst nebeneinander – was ist euer Ziel?

Tim Lahr: Unser Ziel ist nicht Harmonie. Unser Ziel ist Reibung – aber eine konstruktive. Wir bringen bewusst Dinge zusammen, die Spannung erzeugen: ein biblischer Text und eine aktuelle gesellschaftliche Frage. Und dann passiert etwas: Die Diskussion wird tiefer als das, was man aus Social Media kennt. Weil wir eben nicht sofort reagieren müssen. Weil wir Zeit haben. Weil wir uns gegenseitig wahrnehmen. Und weil wir diesen Prozess strukturieren: Information – wir holen alle auf einen Stand. Kontemplation – wir lassen Raum für persönliche Resonanz. Aktion – wir überlegen, was das konkret für unser Handeln bedeutet. Das Ziel ist nicht die schnelle Antwort, sondern eine andere Art zu denken. Weniger reflexhaft, mehr reflektiert.

Wie sind eure ersten Erfahrungen?

Tim Lahr: Überraschend stark. Was mich am meisten beeindruckt: Menschen nutzen diesen Raum wirklich anders als das, was sie aus dem Internet kennen. Es wird diskutiert, teilweise auch kontrovers. Aber es kippt nicht so schnell ins Persönliche oder ins Rechthaben. Das liegt genau an diesem Setting: Man sitzt zusammen, man hört einander, man hält auch mal Stille aus. Und viele sagen hinterher: „So habe ich noch nie über das Thema nachgedacht.“ Gleichzeitig merken wir auch: Das Format fordert mehr. Es ist kein Konsumformat, man muss sich einlassen. Genau darin liegt die Kraft: ein Raum, der Menschen wieder ins echte Gespräch bringt – jenseits von Kommentarspalten.

 

Empfehlungen:

So. 30. August 11:00 Uhr

„Glauben & Denken“ Gottesdienst

St. Johannes-Kirche, Köln Deutz, Tempelstr. 29

Eintritt frei. Ohne Anmeldung.

 

So. 20. September 11:00 Uhr

„Mensch Erde!“  Der ökologische Gottesdient

Stadtkirche Köln-Chorweiler, Pariser Platz 32

„Mensch, Erde!“ ist eine besondere Gottesdienstform, die der ökologischen Krise einen geistlichen Ort gibt. Ein Ort für Christ:innen, die von Klimawandel und Schöpfungsliebe bewegt sind. Es ist ein liturgisches Format, in dem der Schmerz um Gottes Schöpfung wahrgenommen und den spirituellen Fragen in dieser Krise Raum gegeben wird.

„Mensch, Erde!“ will dabei auch informieren, inspirieren und unterstützen, ins Handeln zu kommen. Die Verbindung von Spiritualität und praktischem Handeln ist ein zentrales Anliegen.
Eintritt frei. Ohne Anmeldung.

 

So, 27.09.2026, 11:00 – 12.45 Uhr

Ökumenische Beatmesse – auch im Livestream

zum Thema sexualisierte Gewalt in den Kirchen

Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78, 50937 Köln

Liturgie: Pfarrer Ivo Masanek, Dominikanerpater Diethard Zils.

Musik: RUHAMA.

Predigt: Marcus Bensmann, Investigativjournalist für das Recherchenetzwerk Correctiv. Nach dem Mittagessen folgen der Correctiv-Film „Die Akten des Missbrauchs“ und Austausch mit dem Journalisten. (www.beatmesse.de)

Eintritt frei. Ohne Anmeldung.

Wie wir werden, wer wir sind: Un/Doing Age

„Im Prinzip ist das Alter bei uns erlaubt, es wird nur nicht gern gesehen!“ – Diese spitze Bemerkung von Dieter Hildebrandt trifft den Kern einer gesellschaftlichen Herausforderung. Wie wir altern, ist nicht nur eine biologische Tatsache, sondern ein fortwährender Prozess der Inszenierung und Dekonstruktion.

Das Konzept „Doing Age“: Die Bühne des Älterwerdens

In der Soziologie hat sich der Begriff Doing Age (in Anlehnung an das Konzept des „Doing Gender“) etabliert. Er besagt, dass Alter nichts ist, was man einfach „hat“, sondern etwas, das man „tut“. Wir stellen Alter her – durch unsere Kleidung, unsere Bewegungen, unsere Sprache und die Art, wie wir am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Körperliche Zeichen des Älterwerdens sind dabei weit mehr als biologische Marker; sie fungieren als alterssignifikante Symbole. Sie bestimmen, wie wir von anderen wahrgenommen und oft auch kategorisiert werden. Doch hier entsteht oft eine Diskrepanz: Viele Menschen erleben das sogenannte „Masken-Phänomen“. Man fühlt sich im Inneren agil und unverändert, während die äußere Erscheinung wie eine Maske wirkt, die die „wahre“, zeitlose Identität dahinter verbirgt. Wir handeln ständig in einem Spannungsfeld zwischen innerem Erleben und äußerer Erwartung.

„Undoing Age“: Die Befreiung von der Norm

Hier setzt das Gegenkonzept an: Undoing Age. Wenn Alter eine soziale Konstruktion ist, dann können wir diese Konstruktion auch wieder auseinandernehmen (dekonstruieren). Es geht darum, die starren Altersnormierungen und die oft einseitigen, einschränkenden Leitbilder unserer Gesellschaft zu demontieren.

Undoing Age bedeutet:

  • Die Gleichung „Schönheit = Jugend“ aktiv zu verlernen.
  • Räume zu öffnen für neue, vielfältige Arten des Alterns.
  • Sich gegen die Unsichtbarkeit im öffentlichen Raum zu wehren.

„Neue Bilder braucht das Altern – aber wie wollen wir uns selber sehen?“

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Seminarankündigung: Alter, Schönheit und Sichtbarkeit

Wie gehen wir mit unseren eigenen Altersbildern um? Wie nehmen wir andere Frauen wahr, und wie eignet man sich als ältere Frau den öffentlichen Raum an? In unserem kommenden Workshop widmen wir uns genau diesen Fragen mit einer Mischung aus Theorie, Beobachtung und kreativer Praxis.

Workshop-Details

Daten: 12. September 2026, 11-16 Uhr | 27€

Fokus: Sichtbarkeit, Altersbilder und kreative Aneignung

Was erwartet Sie?

  • Reflexion: Wir beschäftigen uns mit unserem persönlichen „Doing Age“ und hinterfragen herrschende Schönheitsideale.
  • Veedels-Spaziergang: Wir verlassen den Seminarraum und gehen auf Entdeckungstour. Wie zeigen sich ältere Frauen in unserem Viertel? Welche Präsenz haben sie im öffentlichen Raum?
  • Kreative Werkstatt: Unsere Beobachtungen halten wir künstlerisch fest. Ob Fotografie, Zeichnung oder Collage – wir geben dem Altern ein neues, eigenes Gesicht.
  • Diskurs: Gibt es Kunst im öffentlichen Raum, die ältere Frauen zeigt? Und vor allem: Wie möchten wir dargestellt werden?

Lassen Sie uns gemeinsam die Vielfalt feiern, die uns täglich umgibt, und neue Perspektiven auf das Thema Alter und Schönheit gewinnen. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Tag voller Entdeckungen!

„Zuhören als Lebensmotto“. Danke, Margret und Werner Müller!

Am 14. Oktober 2026 wird Margret Müller um 19.00 Uhr im Kollwitz Museum der diesjährige Giesberts-Lewin-Preis der Kölnischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit verliehen. Mit dem Preis wurden in den letzten Jahren herausragende Persönlichkeiten wie z. B. Gerhart Baum, Beate Klarsfeld, Volker Beck, Dr. Barbara Becker-Jákli und Esther Bejarano mit der Band Microphone Mafia geehrt.

Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Gesellschaft, betonte in seiner Rede bei der Preisverleihung an Letztere: „Eine Parallele zwischen den Namensgebern unseres Preises, Johannes Giesberts und Dr. Shaul Lewin, und unseren heutigen Preisträgern ist die kontinuierliche Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der damit verbundene lange Atem, der notwendig ist bei der gesellschaftlichen Vermittlung dieses höchst schwierigen Themas. Sie setzen die Erinnerung an den Nationalsozialismus immer wieder in Bezug zur Gegenwart.“

Genau in diesem Sinne hat sich Margret Müller – und zwar immer zusammen mit ihrem am 16. April 2025 verstorbenen Mann Werner – in besonderer Weise verdient gemacht. Im Jahr 2022 wurden beide deshalb bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Geehrt wurde damit ihr jahrzehntelanges Engagement, den Überlebenden des Holocaust in der Ukraine und in Polen eine Stimme zu geben und ihre Geschichten zu dokumentieren. Sie haben damit in einer Zeit begonnen, in der diese Arbeit alles andere als einfach war – nur wenige in Deutschland hatte sich zuvor mit den Gräueln der Nationalsozialisten und ihrer Helfer in Polen und der Ukraine – geschweige denn mit den Opfern der Barbarei – beschäftigt, der Kalte Krieg erschwerte grenzüberschreitendes Engagement und Kontakte massiv. Im Gespräch mit Studienleiter Dr. Stefan Hößl geht sie auf die zugrundeliegende Motivation und die damit verbundene Selbstverpflichtung mit den schlichten Worten ein: „… das war einfach nötig.“

Das Ehepaar Müller besuchte unzählige Male Polen und die Ukraine, führte Interviews mit Überlebenden der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie, korrespondierte und sammelte Dokumente. Vertrauen entstand. Freundschaften entstanden. Die Bereitschaft und die Selbstverpflichtung, Verantwortung übernehmen zu wollen, blieb beständig.

Über die Jahre erschienen mehrere Publikationen, von denen das 2019 veröffentlichte Buch „Leben und Tod in der Epoche des Holocausts in der Ukraine“, welches das Ehepaar Müller gemeinsam mit dem ukrainischen Historiker Dr. Boris Zabarko herausgab, besonders hervorzuheben ist. In ihm sind unzählige Zeugnisse von KZ- und Ghetto-Überlebenden dokumentiert. Zu diesem über 1.100 Seiten umfassenden Werk bemerkt Prof. Dr. Wolfgang Benz, ehem. Leiter des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung, ganz offensichtlich beeindruckt: „Das Buch ist in seiner Monumentalität nur mit Claude Lanzmanns Film ‚Shoah‘ zu vergleichen“.[1]

Werner und Margret Müller haben bereits zugehört, als nur wenige zuhören wollten; Frau Müller spricht von „Zuhören als Lebensmotto“.

Die beiden haben dokumentiert, damit das Geschehene niemals in Vergessenheit gerät. Sie haben Menschen, die nicht wahrgenommen und gehört wurden, zugehört und ihre Berichte anderen zugänglich gemacht. Sie haben Vertrauen geschaffen und Brücken gebaut. Und sie haben hat nicht mehr aufgehört damit – jahrzehntelang und immer zusammen.

Ein solches Engagement, ein solches Lebenswerk ist wahrlich außergewöhnlich.

Die Melanchthon-Akademie gratuliert von Herzen!

Bilder: © Metropol-Verlag, zwei Fotos: © privat

[1] Vgl. https://www.sueddeutsche.de/politik/holocaust-ukraine-1.4887923.

Christliche Spiritualität ist eine Übungspraxis

Spiritualität ist eine Übungspraxis, dieser Satz klingt banal. Doch wenn es darum geht, nicht darüber zu reden, sondern ins Handeln zu kommen, stoßen wir sehr schnell an unsere Grenzen.

Was kann ich denn tun?

Christliche Spiritualität ist ein Transformationsgeschehen.

Ein Weg der Umkehr hin zu Frieden und Versöhnung. Dazu braucht es Mitgefühl. All das passiert nicht einfach so, sondern muss geübt werden: eingeübt und ausgeübt.

Wir denken meist ans Ausüben. Deutlich wird dies an der Formulierung: „Nächstenliebe üben“.

Wir hören sofort den Auftrag, sie zu tun, sie auszuüben. Doch wir wissen, ohne sie vorher für uns selbst einzuüben, gelingt das nicht ohne Weiteres.

Das Christentum ist durchaus  reich an Übungswegen, Herzensgebet, Kontemplation, Exerzitien, geistliche Übungen ökologischer Spiritualität und mehr. Das ist wichtig, weil der Wunsch nach Veränderung, Transformation oder Umkehr ohne das Wissen, wie es gehen kann, ohne „Umkehr-Know-how“ einfach wenig bringt.

Welcher Weg passt zu mir?

Im nächsten Semester können Sie aus unterschiedlichen Übungspraktiken wählen.

Keiner dieser Übungswege ist eine Heilslehre an sich, aber sie sind hilfreich, um die eigene christliche Spiritualität vital zu erhalten oder vitaler zu machen.

Und wir gehen die Übungswege gemeinsam. Es geht ja gerade um Verbundenheit, viele Prozesse funktionieren nur gemeinsam mit anderen.

Was ist das Herzensgebet?

Es gibt viele mögliche Antworten: ein Meditationsweg, ein schweigendes Gebet, ein Gebet, das sich immer wiederholt, ein Mantra, eine Übung für besondere Zeiten und gleichsam immerwährende Übung…

Ganz praktisch ist das Herzensgebet eine Meditationsübung, bei der ein geistliches Wort – in der Urform der Name Jesu – immerwährend innerlich gesprochen wird.

Das Wort wird dabei ständig wiederholt, verbunden mit dem Atem, Atemzug um Atemzug.

Die Schlichtheit und Gradlinigkeit des Herzensgebets sind seine Stärke.

Das Komplexe ist nicht die konsequente Übung, es ist der Prozess, auf den der Mensch sich mit diesem Übungsweg einlässt. (Rüdiger Maschwitz: Das Herzensgebet)

Was ist Handauflegen?

Das Handauflegen ist eine Gabe, die in jedem Menschen angelegt ist. Behutsame Berührung in achtsamer Präsenz – getragen von einer klaren ethischen Haltung – kann eine unterstützende Kraft entfalten. Sie ermöglicht eine Verbindung zum inneren Wesen, zur Quelle und zu den selbstregulierenden Kräften. Sie öffnet den Zugang zu dem, was in jedem Menschen heil und unverlierbar bleibt. Open Hands verbindet dabei alte Weisheit mit moderner Wissenschaft und erfährt zunehmend Anerkennung als begleitendes Angebot in öffentlichen Einrichtungen.
(Lydia Debusmann: www.handauflegen-als-weg.de )

Was ist Gewaltfeie Kommunikation?

Die „Gewaltfeie Kommunikation“ GFK (nach Marshall Rosenberg) ist eine Selbsterkundungspraxis mit dem Ziel, das menschliche Zusammenleben zu verbessern.

Im Kern geht es darum, Bedürfnisse zu klären – die eigenen und die der anderen.

Oft wird sie als reine Kommunikationsmethode verstanden, sie ist aber im Grunde eine Friedens -Versöhnungs- und Heilungsarbeit.

Die GFK hat keine religiösen Bezüge, doch was den Kern christlicher Spiritualität ausmacht, kann durch die GFK stärker im Alltag gelebt und geübt werden. Warum?
Die GFK bietet ein großes Repertoire an Handwerkszeug, um das zu leben, was Jesus lehrte: Umkehr und Liebe.

Die GFK hilft einen anderen Lebensstil einzuüben und stärkt die Fähigkeit zu lieben, sowohl sich selbst als auch andere. (Martin Horstmann: erdliebe.org)

Was ist ökologische Spiritualität?

Was trägt dich? Vielleicht ist die Antwort näher, als du denkst: die Erde, auf der du gehst und stehst. Die Erde, die dich nährt, dir Heimat gibt und Leben ermöglicht. Zu spüren, dass wir von der Erde getragen sind, ist eine tiefe spirituelle Erfahrung.

Es geht um Praktiken und geistliche Übungen einer „ökologischen Spiritualität“. Wir suchen in der Mitte und an den Rändern der christlichen Tradition, was uns trägt – in Verbundenheit mit der Erde und allem Leben auf ihr.

 Seminarempfehlungen:

Mi, 23.09.26, / 30.09.26, /, 07.10.26, /  14.10.26, 17-18:30 Uhr

Schweigen – Gehen – Sitzen – Hören

Einführungsseminar in das Herzensgebet der christlichen Tradition

Ursula Gröger-Mocka

4 Termine |60 Euro| 64244R

Beginn: Fr, 18.09.  Uhr   19.30-21:00 Uhr

In der Stille mit Gott

Regelmäßige Gruppe zum Herzensgebet im Rechtsrheinischen

Ira und Lothar Linz

7 Termine |kostenlos | 264245R

Fr., 20.11. von 16-20 Uhr und Sa., 21.11. von 9:30-17 Uhr

Handauflegen – Open Hands Einführungskurs

Der Kurs richtet sich an Interessierte mit und ohne Vorerfahrung.

Lydia Debusmann und Elisabeth Reiter

Haus der Evangelischen Kirche

1 Termin |130 Euro | 264247R

Beginn: Mo, 14.09.    18.30-21.15 Uhr

Übungsgruppen Handauflegen

Für Menschen mit „Open Hands“-Einführung

Elisabeth Reiter und Margret Diedenhofen

2 Termine |22 Euro pro Termin | 264248R

Sa. 19.09., 10-16 Uhr

Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation

Ich sein – in der Gemeinschaft mit anderen

Sigrid Schulze

1 Termin |48 Euro | 264241R

Beginn Fr, 28.08.-04.12., 17-19 Uhr

Worte verwandeln im Rechtsrheinischen

GFK-Übungsgruppe – weil jede Sprache Training braucht…

Antje Rinecker

5 Termine |60 Euro | 264243 R

Mi, 16.09.-09.12.    18-20 Uhr

GFK-Übungsgruppe im Linksrheinischen

Weil jede Sprache Training braucht …

Sigrid Schulze

4  Termine| 50 Euro | 264242R

Mo, 31.08, 12.10., 16.11., 21.12.    19:00-20:30 Uhr

Was dich trägt

Übungsgruppe Ökologische Spiritualität – online

Alle, die Lust haben, christliche Spiritualität „ökologisch fruchtbar“ zu machen, sind herzlich eingeladen, an der Übungsgruppe teilzunehmen.

Martin Horstmann

4 Termine |kostenfrei | 264253 Ho

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