Die Träume unserer Zeitgenossen – wie auch unsere eigenen – gehen an den Themen und Problemen des aktuellen Zeitgeschehens natürlich nicht vorbei, sondern enthalten neben den persönlichen Reaktionen darauf auch Bilder und Symbole von überpersönlicher Bedeutung, geben außerdem Impulse zur Klärung und zum Handeln. Zu diesem Thema sollen Träume vorgestellt werden, die vor allem von den beiden großen Krisen unserer Zeit handeln: von der Corona-Pandemie und – weit über sie hinausreichend – von der Bedrohung unseres Klimas und unserer Umwelt als ganzer.
Welche Signale werden von diesen lebensbedrohenden Krisen im Unbewussten ausgelöst? Welche Impulse zum tieferen Verstehen dieser Krisen, zu ihrem Bestehen und letztlich zu ihrer Bewältigung können wir den Träumen zum Zeitgeschehen, die unter uns geträumt werden, entnehmen? Zum Kennenlernen und gemeinsamen Betrachten und Reflektieren solcher Träume wollen dieser Vortrag und die anschließende Diskussion einladen.
Kategorie: Persönlichkeit entwickeln (Seite 2 von 2)
Die Covid-19-Pandemie wird zum sozialen Belastungstest. Wie wirken sich die Einschränkungen auf uns aus? Wie und inwieweit „infiziert“ das Virus unser Sozialverhalten – und das unserer Kinder? Wird es unsere Freiheit und unsere Gesellschaft dauerhaft verändern? Wie schaffen wir es, daraus das Richtige zu lernen?
Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der Stiftung Allgemeinmedizin und der Melanchthon-Akademie am 19. November 2021 in Köln lotet Prof. Armin Nassehi, einer der einflussreichsten Soziologen Deutschlands, Inhaber des Lehrstuhls I für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und seit 2020 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, dieses Feld aus.
Wann haben Sie das letzte Mal bewusst innegehalten – gestoppt und sich neu ausgerichtet? Unsere Dozentin Ada v. Lüninck ist Alexandertechnik-Lehrerin und Meditationsanleiterin. Gemeinsam mit Melanchthon-Akademie-Studienleiterin Daniela Krause-Wack spricht sie über das Aktive Stoppen und das Neu-Ausrichten.
„Im Spiel kann man einen Menschen besser kennen lernen, als in einem ganzem Jahr.“ Soll Platon einmal gesagt haben. Das Spielen ermöglicht uns Neues auszuprobieren und die eigenen Grenzen auszutesten. Gabi Linde sieht den öffentlichen Raum als Spiel und Begegnungsfläche, in dem wir uns selbst und gemeinsam entwickeln können.
Jeder kennt es: In Gruppen Entscheidungen zu treffen, kann eine Herausforderung sein, gerade, weil Abstimmungen nicht unbedingt zu einem tragfähigen Ergebnis führen. Lisa Frohn führt in diesem Beitrag in die Methodik des Systemischen Konsensierens ein und beschreibt einen strukturierten Lernweg, mit dem Widerstand zum Geschenk an die Gruppe wird.
Ein Podiumsgespräch am 30. Oktober 2020 zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Suizidbeihilfe
Im Februar hat das Bundesverfassungsgerichts entschieden: Beihilfe zum Suizid in Deutschland ist erlaubt, nachdem sie seit 2015 eine Straftat darstellte. Wer sein Leben beenden möchte, hat durch die neue Gesetzeslage das Recht auf Hilfe zur Selbsttötung.
Brottütenweisheit am Gartenzaun
Am Zaun des Karthäuserwalls flattern in diesen Tagen Brottüten. Brottüten gefüllt mit Bild, Gruß, Text und vielleicht auch einer Prise Weisheit. Für alle die, nicht offline am Kartäuserwall vorbei schlendern können, findet sich hier eine Online-Version.
Fundsachen 2020
Seit fünf Wochen im Shut down und eine Woche nach Ostern:
Eine Reporterin meint: Nächstenliebe wird ‚in‘, fährt nach Moria und ist beeindruckt, wie stark Kinder unter schlechtesten Lagerbedingungen sein können und müssen.