Geschichte, Kultur und Kampf um Anerkennung: Die Jenischen in Deutschland stehen am Dienstag, 6. Oktober, 18.30 Uhr bis 20 Uhr, im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, Köln, im Mittelpunkt eines Vortragsabends mit dem Ethnologen Martti Zeyer und dem Schriftsteller Klaus Vater. Als eigenständige ethnische Minderheit mit eigener Sprache, Kultur und Tradition sind Jenische seit Jahrhunderten Teil Deutschlands und Europas.

Dennoch sind sie bis heute häufig unsichtbar und von Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus betroffen. Im Gespräch geht es um ihre Geschichte, ihre Kultur und ihren Kampf um Anerkennung. Klaus Vater stellt zudem seinen Roman „Kleine Furcht“ vor, der historische Fakten mit einer bewegenden Familiengeschichte verbindet. Der Eintritt ist frei.

Eine Anmeldung ist erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de.

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Text: APK
Foto(s): Zentralrat der Jenischen Deutschland