Schlagwort: Resilienz stärken

Yoga und Wandern im Oberbergischen Land: Ein Wochenende im August mit Stephan Maey

Ein Wochenende im August mit Stephan Maey, das Leib und Seele guttut. Wer den Alltag für ein paar Tage hinter sich lassen möchte, findet im Oberbergischen Land den idealen Rückzugsort. Weite Wälder, sanfte Hügel und frische Luft begleiten eine wohltuende Mischung aus Bewegung, Achtsamkeit und Genuss. Diese kurze Auszeit verbindet die Kraft des Wanderns mit der heilsamen Wirkung des Yoga und lädt dazu ein, die eigene Lebensfreude neu zu spüren.

Die Yogapraxis ist kreativ gestaltet und orientiert sich an den Bedürfnissen der Gruppe. Sie schafft einen harmonischen Ausgleich zur Bewegung in der Natur und unterstützt dabei, den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen. Atemübungen, Meditation und sanfte Asanas schenken innere Ruhe und stärken zugleich. Klangreisen am Abend lassen die Erlebnisse des Tages nachklingen. Die Schwingungen der Klänge beruhigen den Geist und führen in eine tiefe Entspannung.

Gemeinschaft spielt an diesem Wochenende eine große Rolle. Ob beim gemeinsamen Schweigen am Morgen, beim Austausch während der Wanderungen oder bei den liebevoll zubereiteten Mahlzeiten. Es entsteht ein Raum des wertschätzenden Miteinanders, der vieles leichter macht und neue Impulse schenkt.

Der Freitag steht zunächst im Zeichen des Ankommens. Eine meditativer Ankommensspaziergang, Yoga und die abendliche Klangreise öffnen Herz und Sinne für das gemeinsame Erlebnis. Der Samstag beginnt mit Stille, sanfter Körperarbeit und bewusster Atmung, gefolgt von einer abwechslungsreichen Tageswanderung von etwa 12 bis 15 Kilometern. Ein Imbiss unterwegs sowie Momente der Naturmeditation laden zur Pause im Grünen ein. Die anschließende Dehnung und Tiefenentspannung bereitet perfekt auf das genussvolle Abendessen vor. Der Abend schließt mit Baden im Klang. Auch am Sonntag begleiten Meditation, Bewegung und ein meditativer Spaziergang den Weg zu einem runden Abschluss.

Diese Tage sind eine Einladung, die eigene Energie wieder aufzufüllen, sich mit der Natur zu verbinden und den Blick auf das Wesentliche zu richten. Wer neugierig ist auf eine wohltuende Verbindung aus Achtsamkeit, Bewegung und Gemeinschaft, wird hier einen besonderen Ort der Regeneration finden.

Nr. 265155BR I 299,00€ I 28.08.–30.08.2026

Stephan Maey.

Stephan Maey.

Stephan Maey ist Yogalehrer und Gründer des Kreativen Hatha-Yoga, Pädagoge und Heilpraktiker (Psychotherapie) in eigener Praxis. Sein Anliegen: Menschen auf ihrem Lebensweg hin zu sich selbst klar, achtsam und einfühlsam zu begleiten. Die Erkenntnisse aus Seminar- und Kurserfahrung seit 2003 fließen dabei ebenso mit ein, wie der eigene Wunsch zu wachsen und sich und seine Arbeit selbst weiterzuentwickeln.

Eine der letzten guten Gelegenheiten das Haus Wiesengrund zu besuchen

Leider schließt das Haus Wiesengrund am 1.10.2026. Die Gründe für die Aufgabe der Trägerschaft liegen vor alle in der Personalbewirtschaftung und den baulichen Herausforderungen, die ein Weiterbetrieb des Hauses mit sich brächten. Zudem drängt die immer angespanntere finanzielle Situation der Gemeinden und des EKV dazu, Sparmaßnahmen umzusetzen.

Haus Wiesengrund hat über viele Jahre Menschen zusammengebracht, Gemeinschaft gestiftet und einen Ort geschaffen, an dem sich Gruppen wie auch Einzelne angenommen und willkommen fühlten. Die ruhige Lage, die herzliche Atmosphäre und das Engagement für Nachhaltigkeit haben das Haus zu etwas Besonderem gemacht.

Mit der Schließung endet nun auch ein Kapitel in den Angeboten der Akademie. Das Haus war geprägt von Begegnungen, Gesprächen und Selbsterfahrung. Die Erinnerungen daran bleiben lebendig in all denjenigen, die hier wertvolle Zeiten erleben durften. Danke an alle, die mit ihrer Arbeit, ihrer Fürsorge und ihrem Herzblut dafür gesorgt haben, dass Haus Wiesengrund mehr war als nur ein Gebäude. Es war für viele ein Zuhause auf Zeit.

Neue Debatten: Nachhaltiger und krisenresilienter leben

Wer nachhaltig lebt, lebt ökologischer und naturbezogener. So weit so klar. In den letzten Jahren ist mir noch ein weiterer Aspekt klargeworden, was „nachhaltig leben“ bewirken kann: Nachhaltigkeit führt zu einer höheren Krisenresilienz. Nachhaltigkeit und Krisenresilienz hängen eng zusammen, denn nachhaltige Strukturen sind langfristig stabiler, anpassungsfähiger und weniger verletzlich.

Regionale Lebensmittel und kurze Lieferketten, immer mehr Photovoltaik-Anlagen in privater Hand oder begrünte Wohnviertel sind nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern bieten auch bei anhaltender Starkhitze, Stromausfällen oder Versorgungsengpässen wichtige Ressourcen, um klarzukommen.

Dieser Zusammenhang gilt auch umgekehrt, auch wenn er nicht so leicht gesehen wird. Wer für Krisen vorsorgen will, nutzt meistens Ressourcen, die eben nachhaltig sind. Zum Beispiel sich nachbarschaftlich zu unterstützen. Oder wissen, wer einem bestimmte Dinge leihen oder sie reparieren kann.

In diesem Zusammenhang erlebt ein Stichwort erlebt gerade einen Boom: „Solidarisch Preppen“. „Preppen“ bedeutet, sich auf mögliche Krisen so vorzubereiten, dass man einigermaßen gut versorgt ist: zum Beispiel mit Lebensmittelvorräten, Wasser und Energie. Neu ist die Idee des „Solidarischen Preppens“. Hier geht es nicht nur um materielle Vorsorge, sondern auch um soziale Kontakte und emotionalen Support, um nachbarschaftliche Unterstützung und die Stärkung von Infrastrukturen im Stadtteil. Wer gut vorgesorgt hat, kann andere unterstützen. Letztlich geht es um kollektive Krisenresilienz

Der Zusammenhang von Nachhaltigkeit und Krisenresilienz ist spannend und noch gar nicht so stark im Blick. Wir wollen anfangen, diesen Blick zu schärfen und schauen, wie wir nachhaltiger & krisenresilienter leben können. Und dabei an der Idee eines „Guten Leben für Alle“ festhalten – selbst in harten Zeiten.

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