
Portrait Arnd Henze: Annika Graeff.
Toxische Religiosität: Ohne die christlichen Nationalisten wäre Donald Trump nicht ins Weiße Haus gewählt worden. Doch was hält diese unheilige Allianz schon seit zehn Jahren zusammen? Gemeinsame Inhalte sind es wohl nicht — der Präsident kennt nur sich selbst als Inhalt. Das Verbindende ist die Sehnsucht nach Rache: An der liberalen Gesellschaft und am demokratischen Rechtsstaat, die ihren Allmachtsphantasien immer wieder Grenzen gesetzt haben.
Der Journalist und Publizist Arnd Henze beobachtet die religiöse Rechte in den USA und ihre Netzwerke in andere Länder schon lange. Er analysiert die Strategien, mit denen sie nach dem Mord an Charlie Kirk ihre Macht langfristig sichern wollen. Für die Kirchen und die Zivilgesellschaft ist es höchste Zeit zu erkennen: Das Gift des Christlichen Nationalismus bedroht die Demokratie nicht nur in den USA.

Cover vom Gütersloher Verlagshaus zur Verfügung gestellt.
In seinem neuen Buch „Mit Gott gegen die Demokratie. Warum der christliche Nationalismus alle angeht“ wendet sich Arnd Henze diesem hochaktuellen Thema zu. Das Buch erscheint am 11. März 2026 im Gütersloher Verlagshaus. Am Vorabend des offiziellen Veröffentlichungstermins stellt der Autor die Publikation im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung von AmerikaHaus NRW e.V., Melanchthon-Akademie, Evangelische Akademie im Rheinland und Karl Rahner Akademie im Haus der Evangelischen Kirche in Köln, Kartäusergasse 9-11, der Öffentlichkeit vor. Im Anschluss findet ein Gespräch mit Thomas Rachel (MdB, Mitglied im Rat der EKD) und anderen Gäst:innen statt.
Zu dieser Premiere, zu Buchvorstellung und Gespräch mit anschließendem Empfang, laden wir herzlich ein:
Dienstag, 10. März 2026, Beginn 19.30 Uhr
Buchvorstellung & Gespräch: „Mit Gott gegen die Demokratie. Warum der christliche Nationalismus alle angeht“ mit Arnd Henze und Gäst:innen (Nr. 262162H)

Maike Nadar: Menschenrechte sind Rechte, die allen Menschen gleichermaßen allein aufgrund ihres Menschseins zustehen und in der Würde eines jeden Menschen gründen. Wie in der UN-Behindertenrechtskonvention beschrieben, muss es allen Menschen ermöglicht werden, ein Bewusstsein ihrer Menschenwürde zu entwickeln.