Monat: März 2021

Noch einmal: Assistierter Suizid. Ein Zwischenruf von Pfarrer Dr. Rainer Stuhlmann

„Assistierter Suizid. Wie geht es nach dem Urteil des BVG vom Februar 2020 weiter?“ Zwar nicht der gegenwärtige Ratsvorsitzende der EKD, wohl aber einige seiner Vorgänger kamen in den letzten Monaten in der Melanchthon-Akademie zu diesem Thema zu Wort. Ihre Argumentation hat immer die gleiche Struktur. Ihre ethische Beurteilung der Hilfe zum Suizid wird getrübt durch eine unklare ethische Beurteilung des Suizides selbst. Sie geben sich kritisch gegenüber der traditionellen kirchlichen und theologischen Verurteilung des Suizids als „Selbstmord“. Aber bei genauerem Hinsehen ist die kirchliche Verurteilung der Selbsttötung heute nur weniger drastisch. Auch ihre Argumente laufen letztlich auf nichts anderes hinaus als eine moralische Nötigung, den Tod zu empfangen, statt ihn sich zu geben.

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Sexismus und Machtmissbrauch am Arbeitsplatz – auch ein Thema in der Corona-Pandemie?!

Jedes Unternehmen hat den Auftrag, seine Mitarbeiter*innen vor sexualisierten Übergriffen zu schützen. Doch die Realität zeigt, dass bei sexualisiertem Machtmissbrauch oftmals reger Diskussionsbedarf oder Irritation besteht. Mit Aussagen wie „Das war doch als Kompliment gemeint…“ oder „Jetzt stell dich nicht so an…“ wird versucht, sexistisches Verhalten zu bagatellisieren und den Betroffenen das Recht auf ihre Empörung abzusprechen.

Sibylle Kaminski (Coach und Trainerin) und Gesine Qualitz (Geschäftsführerin des Frauenzentrums Köln) klären Unternehmen über Sexismus am Arbeitsplatz auf. Im Gespräch mit Daniela Krause-Wack (Melanchthon-Akademie) gehen sie der Frage nach, was sexualisierte Übergriffe bei den Betroffen und im Unternehmen auslösen.

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