Archäologische Ausgrabungen im ehemaligen Kartäuserkloster St. Barbara in Köln.
Gregor Wagner M.A., Abteilungsleiter Bodendenkmalpflege, Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln
Auf dem Baufeld für den am Kartäuserwall in der Kölner Südstadt neu entstehenden Campus Kartause hat die Bodendenkmalpflege der Stadt Köln archäologische Ausgrabungen durchgeführt. In dem Vortrag werden erste Einblicke in die spannenden Ergebnisse dieser Ausgrabungen gegeben, bei denen Gräber aus römischer Zeit, die Klosterbebauung der im Jahr 1334 an diesem Ort begründeten Kartause St. Barbara sowie die Überreste der militärischen Nutzung des Geländes in französischer und preußischer Zeit zu Tage kamen.
Ein reiches Spektrum an Funden aus einem Zeitraum von über 2000 Jahren zeugen von der bewegten Geschichte dieses Ortes. Die Funde, die in Auswahl auch im Original gezeigt werden, vermitteln einzigartige Einblicke in das Totenbrauchtum der römischen Zeit, das Leben und Arbeiten im Kartäuserkloster sowie in die ab 1794 das klösterliche Leben ablösende Nutzung des Klostergeländes durch die französischen Revolutionstruppen und das preußische Militär als Lazarett und Artilleriedepot.
Do., 12.12.2024 | 18 Uhr | Eintritt frei | Haus der Kirche, Clarenbachsaal | Kartäusergasse 9-11 | Köln


gibt es ein Feld, dort werde ich Dich treffen“ bewegten sich in verschiedenen Sprachen linienförmig durch das G
ewölbe des Gebetshauses und umrahmten die Worte, Gespräche und Begegnungen in der ersten Hälfte.
ffnung wurde so ausgedrückt: „Ich würde mich freuen wenn ihr weitermacht.“

diesem anderen Blickwinkel auf den Islam und seinen friedenstheologischen Inhalten laden ein:
Islam bedeutet Frieden. Beharrlich hört man seit den Tagen des 11. Septembers 2001 von jungen Muslimen diesen Satz.
Über welche Friedenspotenziale verfügt der Islam? Wie kann er das Friedenspotenzial des Judentums und des Christentums ergänzen? Zu einer dreiteiligen Vortragsreihe zu diesem anderen Blickwinkel auf den Islam und seinen friedenstheologischen Inhalten laden ein:
Wenn es um die Gottesbeziehung des Menschen geht, hat die Theologie bisher auf die »Schuld« gesetzt: Das Heil des Menschen besteht in der Erlösung von der Sünde! Die meisten Menschen erleben sich aber gar nicht als sündig. Einen neuen Weg geht der Würzburger Theologe Klaas Huizing. Die Weisheitstheologie der Bibel entdeckt er für eine Neubestimmung der Rede von Gott. Zentral darin steht die Leiblichkeit des Menschen. Es ist das leibliche in der Welt sein, das dem Menschen Erfahrungen des Heiligen ermöglicht und es sind die Weisheitstraditionen der Bibel, die diesen Erfahrungen Gestalt und so dem Leben Orientierung geben.
In der Zeit des Nationalsozialismus gab es sowohl in der Gesellschaft wie auch in der evangelischen Kirche Kreise, die lautstark eine komplette Abschaffung oder doch zumindest eine rigorose „Reinigung“ des Alten Testaments forderten, da dieses „arischen“ Menschen nicht zugemutet werden könne.